Seltene genetische Varianten erhöhen ADHS-Risiko um das bis zu 15-Fache

Schaubild zeigt ein komplexes Zusammenspiel von genetischen Faktoren und Umweltbedingungen, was zur Entstehung psychischer Erkrankungen wie ADHS führt.

In einer neuen Studie, die von Forschenden der Universität Aarhus geleitet wurde und an der das Universitätsklinikum Würzburg beteiligt war, wurden seltene genetische Varianten identifiziert, die das Risiko für ADHS deutlich erhöhen. Die Studie zeigt, dass diese Varianten insbesondere in Nervenzellen im Gehirn exprimiert werden und sich negativ auf kognitive Fähigkeiten sowie den Bildungserfolg auswirken. … Weiterlesen

ADHS und Autismus auf dem Arbeitsmarkt – Wenn das Gehirn anders tickt

Illustration eines Gehirns mit Vernetzungslinien, an deren Knotenpunkten bunte Punkte in unterschiedlicher Größe zu sehen sind.

Psychologin Kerstin Erdal untersuchte in ihrer Promotion an der FernUniversität in Hagen, wie sich Menschen mit ADHS und Autismus besser auf dem Arbeitsmarkt zurechtfinden. Modekrankheit, Zappelphilipp, sozial schwierig – das sind typische Vorurteile gegenüber Menschen mit ADHS oder Autismus. Doch anders zu sein, ist keine Krankheit. Personen, die autistisch sind oder ADHS haben, sind neurodivergent, … Weiterlesen