Gemeinsame Bringschuld – Kommunikation und Alltag in neurodivergenten Beziehungen
September 29 @ 18:00 – 20:00
Wenn zwei Gehirne den Alltag unterschiedlich verarbeiten
Konflikte in einer Beziehung entstehen selten aus mangelnder Liebe. Oft verarbeiten zwei Gehirne den Alltag einfach grundlegend unterschiedlich. Wenn eine Person neurodivergent ist, zum Beispiel ein ADHSler oder eine ADHSlerin, und die andere neurotypisch, kennst du solche Missverständnisse vielleicht gut.

In diesem Vortrag mit Workshop übersetzt Meiko Allmis typische Stolperfallen im Beziehungsalltag. Warum wird Reizüberflutung so oft als Desinteresse gelesen? Und wie priorisiert ein ADHS-Gehirn wirklich? Du bekommst einen anderen Blick auf vertraute Situationen und darauf, was dahintersteckt.
So läuft der Abend (rund 2 Stunden)
- ca. 30 Minuten Vortrag
- ca. 30 Minuten Workshop zur Selbstreflexion
- kurze Pause
- ca. 30 Minuten Lösungsansätze aus der Selbstreflexion
- ca. 20 Minuten Fragen und Austausch
Wir lösen an dem Abend keine ganze Beziehungsdynamik auf. Aber ihr bekommt einen konkreten ersten Eindruck möglicher Strategien: wie ihr die Vorwurfs-Spirale unterbrecht und Strukturen aufbaut, in denen nicht eine Person unfreiwillig zur ständigen Managerin für Erinnern, Organisieren und Kontrollieren wird. Meikos Leitsatz dabei: „Wir passen die Bedingungen an, nicht den Menschen.“